Montag, 14. September 2015
Von: Phil Osof
 

Ungarn hat begonnen, das letzte Schlupfloch an der Landesgrenze zu Serbien zu schließen. Hier halte ich euch auf dem neusten Stand über die Geschehnisse.

Liveblog 14.09.201518:39 Soweit zu den neusten Ereignissen an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien. Hier endet die Liveberichterstattung von dieser Seite. Ich halte euch aber natürlich weiter bei Twitter auf dem Laufenden.18:30 Viktor Orban möchte bei dem nächsten Treffen der Regierungschefs eine eigene Lösung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise vorlegen, wie RP-Online berichtet. „Ich schlage vor, dass jedes Land ein Prozent zusätzlich in den Haushalt der EU einzahlt. Zugleich senken wir die Ausgaben für andere Zwecke generell um ein Prozent.“ So sollen zum Beispiel 3 Milliarden Euro für Syrien zusammenkommen, um die Flüchtlingsströme zu bekämpfen.

18:27 Beamte der ungarischen Polizei wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und aus dem Urlaub zum Dienst gerufen. (AP/ORF)

18:21 Dieser Zug soll die letzte Lücke über den Gleisen schließen.

18:00 Die Flüchtlinge aus Serbien suchen sich einen anderen Weg.

17:45 Derweil gibt es ein Zwischenergebnis bei dem Treffen der EU-Innenminister, von dem zu berichten ist. 40 000 Flüchtlinge sollen innerhalb Europas umverteilt werden. Diese Umverteilung bezieht sich auf Italien und Griechenland. Über die verbleibende Zahl soll bis zum Ende des Jahres entschieden werden. (dpa)

17:30 Inzwischen ist das Lager Röszke „so gut wie leer“, berichtete der ORF. Die rund 8 000 Menschen wurden wohl an die österreichische Grenze gebracht.

17:28 Das Militär lässt keine Flüchtlinge mehr durch den Zaun. „Morgen wird jeder, der rüberkommt, inhaftiert“, so aus ungarischen Polizeikreisen.

17:18 Im Laufe des Tages hatte sich bereits eingekündigt, dass Ministerpräsident Viktor Orban seine Drohung bewahrheitet und den letzten Zaunabschnitt zwischen Ungarn und Serbien abschließt. Am frühen Nachmittag wurde bereits berichtet, dass bewaffnete ungarische Soldaten in Militärfahrzeugen erschienen sein sollen. Seit Sonntag wird bereits an der Fertigstellung des Zauns gearbeitet.

 

 

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Marc-Philipp Schneider (Phil Osof) arbeitet und lebt als Cross-Media-Journalist in Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur von MOVING MAN Infotainment betreut er bei netzwerk recherche die Liveblog-Redaktion. Zuvor arbeitete er unter anderem als Juniorkorrespondent für die Nachrichtenagentur JIJI Press, machte bei Deutsche Welle Station und produzierte diverse Radioformate für Lokalsender.
 

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