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Dienstag, 10. November 2015
Von: Phil Osof
 

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, euch einen Einblick in jene Spiele zu geben, die mir auf dem iPad am meisten Spaß machen. Große Freude habe ich vor allem an Umsetzungen traditioneller Brettspiele auf den modernen Touchscreen. Hierzu gehört auch Scotland Yard. Dieses traditionelle Spiel aus dem Hause Ravensburger ist digital schön anzusehen. Aber ob es auch schön zu spielen ist?

Wir befinden uns in London. Scotland Yard fahndet nach Mister X. Es wird offen gehalten, was Mister X getan haben soll – dieses Spiel kommt aus einer Zeit, in der man sich auch im Fernsehen noch mit einfachen Gut- und Böse-Rollen, Schwarz und Weiß zufrieden gegeben hat. Also Mister X ist böse und die Detektive von Scotland Yard sind halt gut. Ein Spieler nimmt diese jene Rolle des Räubers ein, während bis zu fünf weitere Spieler im Team gegen ihn ermitteln. In der Tischmitte liegt eine Karte der Londoner Innenstadt mit Verkehrsknotenpunkten, die mit Taxi, Bus, U-Bahn oder auch mit Fähre angefahren werden können. Und wenn Mister X sich bewegt, können die Detektive zwar nicht sehen, wo er ist, doch welches Verkehrsmittel er benutzt hat. Vier Mal im Spiel muss er sich zeigen und die Aufgabe der Detektive ist es also, Mister X zu orten und einzufangen. Dafür haben sie 24 Züge Zeit aber Achtung: Detektive sind zwar in der Mehrzahl, doch sie haben im Gegenzug zu Mister X nur eine begrenzte Anzahl an Fahrkarten. Wer auf einem Taxifeld steht, doch kein Geld mehr fürs Taxi hat, kann sich für den Rest des Spiels nicht mehr bewegen.

Scotland Yard auf dem iPad kann natürlich alleine gegen den Computer gespielt werden, man kann sich auch den Computer als Unterstützung dazu holen aber am meisten Spaß macht der lokale, Bluetooth- und Online-Mehrspielermodus. Ein besonderer Pluspunkt für das Spielen online ist der Sprachchat. So kann man mit seinen Mitspielern schnell, einfach und persönlich während des Spiels kommunizieren und Absprachen treffen.

 

Marc-Philipp Schneider (Phil Osof) arbeitet und lebt als Cross-Media-Journalist in Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur von MOVING MAN Infotainment betreut er bei netzwerk recherche die Liveblog-Redaktion. Zuvor arbeitete er unter anderem als Juniorkorrespondent für die Nachrichtenagentur JIJI Press, machte bei Deutsche Welle Station und produzierte diverse Radioformate für Lokalsender.
 

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